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Die wichtigsten Fakten zur Basis-Rente im Überblick

Die Basis-Rente ist eine kapitalgedeckte, freiwillige, private Leibrentenversicherung, die steuerlich gefördert wird.

Gesetzliche Rahmenbedingung für die Basis-Rente

  • Lebenslange monatliche Leibrente, frühestens ab Vollendung des 62. Lebensjahres (bzw. des 60. Lebensjahres, für die bis zum Jahr 2011 policierten Verträge).
  • Schutz des Vermögens vor Insolvenz, Pfändung oder der Anrechnung auf das Arbeitslosengeld II
  • Höchstmögliche Nutzung der steuerlichen Vorteile durch flexible Gestaltung der Einzahlungen
  • Kein Mindestbeitrag
  • Höchstmögliche Flexibilität in der Anspar- und Auszahlungsphase, vorausgesetzt die Rentenzahlungen beginnen nicht vor dem 62. Lebensjahr
  • Ansprüche aus der Basis-Rente sind nicht vererbbar; es kann jedoch eine Hinterbliebenenrente für Ehepartner und Kinder vereinbart werden
  • Ansprüche dürfen nicht beliehen, übertragen, veräußert oder kapitalisiert werden.

Staatliche Förderung der Basis-Rente

  • Förderung ausschließlich über Steuervorteile, deren Höhe individuell differieren kann
  • Schrittweise steuerliche Abzugsfähigkeit der Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung / berufsständischen Versorgungswerken gemeinsam mit der Basis-Rente. Diese steigt jährlich um 2 Prozentpunkte von heute 76 Prozent bis 100 Prozent im Jahre 2025
  • Maximaler Sonderausgabenabzug 20.000 Euro für Alleinstehende, 40.000 Euro für zusammen veranlagte Ehepaare unter Berücksichtigung der im Veranlagungszeitraum gültigen prozentualen Abzugsfähigkeit der Beiträge

Förderberechtigter Personenkreis

  • Förderberechtigt sind alle einkommensteuerpflichtigen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben (§ 1 Abs. 1 S. 1 EStG)
  • Besonders interessant ist die Rürup-Rente für Selbstständige, Freiberufler, Angehörige von berufsständischen Versorgungswerken und Angestellte mit einem hohen Grenzsteuersatz. Dieser Personenkreis profitiert insbesondere von der Arbitrage zwischen Steuerentlastung heute und Steuerbelastung in der Zukunft.

Besteuerung in der Ansparphase

  • Beiträge zur Basis-Rente können gemeinsam mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung, zu landwirtschaftlichen Alterskassen oder zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden.
  • In 2013 können 76 Prozent der Vorsorgebeiträge von der Steuer abgesetzt werden. Dieser Prozentsatz erhöht sich jährlich um 2 Prozent, so dass ab dem Jahr 2025 die vollen 100 Prozent der Beiträge zur Basis-Rente steuerlich anrechenbar sind.
  • Die Höchstgrenze für abzugsfähige Sonderausgaben aus Beiträgen zur Basis-Rente beträgt jährlich maximal 20.000 Euro für Alleinstehende und 40.000 Euro für zusammen veranlagte Ehegatten.

Die Günstigerprüfung

Auch vor der Einführung der neuen Besteuerungsregeln für Alterseinkünfte hatten Steuerpflichtige die Möglichkeit, Beiträge zur privaten Vorsorge im gewissen Rahmen steuerlich geltend zu machen. Damit während der Übergangszeit bis zur vollständigen steuerlichen Freistellung von Vorsorgeaufwendungen keine Schlechterstellung im Vergleich zum alten Recht eintritt, sind die Finanzämter verpflichtet im Zeitraum bis 2019 eine so genannte Günstigerprüfung durchzuführen.

Besteuerung in der Auszahlungsphase

  • Steuerlich werden die Auszahlungen aus der Basis-Rente den gesetzlichen Rentenzahlungen gleichgestellt.
  • Wer im Jahr 2005 Rente bezogen hat sind 50 Prozent der Leistungen steuerpflichtig. Für jeden neuen Rentnerjahrgang erhöht sich der Besteuerungsanteil jährlich um zwei Prozentpunkte und ab 2021 jährlich um einen Prozentpunkt.
  • Ab dem Jahr 2040 sind somit sämtliche Renteneinkünfte vollumfänglich steuerpflichtig.

Zusatzelemente der Basis-Rente

  • Vereinbarung einer Hinterbliebenenrente für Ehegatten und Kinder (max. bis zum 25. Lebensjahr)
  • Zusätzliche Vereinbarung einer Berufsunfähigkeit- oder Erwerbsunfähigkeitsabsicherung
 
       
       
       
       
     
 
         
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